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Über dieses Blog

Das Rauchverbot-Bayern-Blog ist eine private Initiative. Während des Wahlkampfs haben Befürworter des Rauchverbots ja bekanntlich ein sehr optimistisches Bild dessen zu vermitteln versucht, was die bayerische Gastronomie nun erwartet. Ziel des Blogs ist es, zu dokumentieren, was sich in Bayerns Gastronomie als Folge des Volksentscheids tatsächlich ereignen wird.

Ach ja, noch ein Wort zu den Kommentaren: Kommentare sind willkommen, werden aber NICHT freigeschaltet, wenn sie als Spam zu betrachten sind. Wie sich “Spam” definiert, liegt dabei im Ermessen des Bloginhabers, dem einiges daran liegt, hier eher zu informieren als zu diskutieren – für Diskussionen im eigentlichen Sinne gibt es bessere Orte im Web. Mit dem Schreiben Ihres Kommentars stimmen Sie der Ermessensentscheidung des Inhabers zu.

  1. Henry / Jan 5 2011 10:00 nachmittags

    Toller Blog. Interessiert mich.

  2. Klaus Kremser / Jan 13 2011 10:19 nachmittags

    Wenn eine Demonstration in Bamberg stattfinden würde, wäre ich froh daruüber informiert zu werden! Denn ich könnte viele leute mobil machen um gegen diese scheiße zu kämpfen. Seit Hitler gab es keine freiheitseinschränkung in diesem maße und wo soll das hinführen?! ich fordere ein TV gespräch mit Frankenberger und diesen Hornochsen um ihnen die Wahrheit vor augen zu führen!

    Mit dem Kopf durch die Wand
    Seit August 2010 weht in Bayern ein anderer Wind durch die Kneipen, ein Rauchfreier, sofern noch Kneipen da sind. Ist es nicht schön zu sehen, wie eine Volksabstimmung mal in die Realität umgesetzt wurde? Und wozu der ganze Ärger im Nachhinein, die Mehrheit hat halt nun einmal gesagt „JA – zum Rauchverbot“ und dann ist das halt so und muss hingenommen werden.
    So oder so ähnlich klingen die Stimmen der Dekadenz die in diesen Freistaat hallen und alles (meist zum Nachteil) verändern wollen was sie selbst nicht betrifft. Bei diesen Veränderungen wird Teilweise auf jede Vernunft oder gesetzliche Bindung verzichtet, und um diesen existenzbedrohenden Humbug aufzuzeigen schreibe ich diese Erörterung.

    Die Gründe für ein Rauchverbot sind schnell bekannt und schnell genannt, zunächst ist da natürlich der Gesundheitsschutz, denn dass Rauchen schädlich ist weiß jeder und wird einem auf Jeder Packung aufs Neue bewusst gemacht. Zudem kommt auch noch die Gefahr des passiven Rauchens die in Räumen in denen geraucht wird auch Nichtrauchern zuteilwird. Auch wenn man nur zu gerne Luftfilter vergisst, die wenn sie auf dem neuesten Stand sind 90% des Rauches abfangen und damit die Gefahr des Passivrauchens minimieren könnten. Hauptsächlich aus diesem Grund wurde das Gesetzt erlassen.
    Zusätzlich sorgt ein solches Verbot zu einem bewussteren Umgang mit der Sucht, denn vor jeder Zigarette muss man nun nachdenken ob man wirklich aufstehen und hinausgehen will. Somit wird in der Regel weniger geraucht, oder sogar ganz aufgehört.
    Als für manchen positiv gesehenen Nebeneffekt ist auch der Geruch der nun in der Kneipe besser ist und danach auch nicht in der Kleidung haftet.
    Doch all diese Vorteile sind anhand der Nachteile dieses Gesetzes zu vernachlässigen, da diese weitaus schwerer wiegen. Der am unwichtigsten erscheinende aber dennoch erhebliche Effekt der höheren Heizkosten wird häufig vergessen. Wenn alle zwei Minuten jemand den Laden verlässt und darauf wieder hineingeht ist ein Teil der Heizenergie verloren. Geschieht dies nun wie gesagt alle zwei Minuten erreicht dies dennoch ein erhebliches Ausmaß.
    Zudem verlieren sich alte Bräuche und Sitten. Wo man früher zusammen stundenlang saß und Schafkopf spielte wird diese gemütliche Runde nun nicht nur durch Toilettenpausen unterbrochen sondern auch noch durch Raucherpausen. Auch die oft in Filmen oder Büchern gezeigte Kneipenflair geht verloren und damit auch die Gemütlichkeit und allgemeine Stimmung.
    Warum es eigentlich überhaupt zu einem Solchem Gesetz kommen musste, ist mir auch fraglich da das seit 2008 bestehende Gesetz ausreichend war. Es gab genügend Ausweichmöglichkeiten für Nichtraucher oder Raucher welche nicht nach Rauche „stinken“ wollten. Nur maximal ein Sechstel aller Kneipen waren Raucherkneipen und selbst bei diesem Sechstel hatten viele nur einen separaten Raucherraum, so dass auch dort Nichtraucher unbelästigt verweilen konnten.
    Doch noch deutlich schwerer als die bereits genannten Gründe wiegt die Benachteiligung rauchender Wirte. Ihnen bleibt kaum die Möglichkeit (sofern kein weiterer Angestellter vorhanden ist) mal kurz rauszugehen, ohne damit die Gäste im Stich zu lassen oder Zeche Prellern den Weg zu ebnen. Und dies im eignen Eigentum! Ob dies überhaupt mit dem Grundgesetz und dem Eigentumsrecht vereinbar ist scheint mir zudem fraglich denn wer würde denn auf die Idee kommen einem im eigenen Eigentum Vorschriften zu setzten? Was kann da noch folgen? , darf ich bald auch bei mir daheim nur noch in der Küche zu Mittag essen weil es vielleicht im Wohnzimmer untersagt sein wird?
    Als mit Erheblichster Grund gilt für mich aber die Lärmbelastung der Anwohner. Die Anzahl der Ruhestörungsanzeigen steigt ins unendliche und alle Nachbarn schimpfen über die Raucher, die es nun gar keinem mehr recht machen können. Dieses Szenario kennt ja jeder, da Raucher als gesellig gelten gehen sie gerne zu dritt oder viert vor die Tür und unterhalten sich je nach Gemütszustand und Alkoholpegel mehr oder weniger laut. Kommt es dann mal nicht zu einer Anzeige wegen Ruhestörung beschwert man sich über Stummel die auf der Straße verstreut liegen (nicht wie zuvor in den Aschenbechern innerhalb der Kneipen).
    Alles in allem Sind die Nachteile dieses unnötigen und nervigen Gesetzes so überwiegend, dass man sich doch fragen muss wie weit die Gesellschaft ist so etwas zuzulassen. Aber nicht nur die Gesellschaft, auch die Gerichte sollten einmal die Augen aufmachen und sich überlegen wie Gesetzeskonform dieses Gesetz ist!

    Anschließend möchte ich noch einen Slogan für Diejenigen hinterlassen die ähnliche Ansichten wie ich haben und für einen Funken Anstand sind.
    Haut sie Zam,
    Schlagt sie Tot,
    Nieder mit dem Rauchverbot!

    Lieber Klaus,

    bei allem Verständnis für deinen Zorn: Wo ich etwas zu sagen habe, wird keiner zamghauen oder totgeschlagen. Wünschen wir der Antiraucherfraktion stattdessen lieber einen langen Lebensabend im Pflegeheim. Möge diese Zeit ihnen dann noch länger vorkommen, als sie tatsächlich dauert, damit sie so viel Zeit wie möglich haben, sich darüber Gedanken zu machen, ob es sich wirklich rentiert hat, andere Leute für so was in den Ruin zu treiben.

    Gruß
    Rauchverbot-Bayern-Blog

    © Klaus Kremser

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